Kunz & Morta 2020

Kunz & Morta

Der Prinzenraub von Altenburg —

von Christian Weber

Der Tod ist einsam und macht sich auf, einen Begleiter für sich zu suchen. Er findet an Kunz von Kauffungen – einem freien Kämpfer – gefallen und macht ihm ein Angebot: Eintausend Jahre Ruhm und Ehre, wenn Kunz für diese Zeitspanne bei ihm bleibt…

Kunz ist ein Mann, der Lorbeer und Ehre allen voran stellt und den Krieg sucht, um zu bestehen. Doch ist er kein Gnadenloser, sondern ein Kämpfer mit Herz. Er ist zunächst am Hofe Friedrichs als Vogt angestellt und die Prinzen mögen ihn sehr.

Als es zwischen dem Kurfürsten und seinem Bruder zum Kriege kommt, zieht Kunz auf Friedrichs Seite in die Schlacht. Der Kampf um die Stadt Gera bildet den Höhepunkt der Kampfhandlungen.

Doch Kunz gerät in Böhmische Gefangenschaft und kann sich nur selbst mit erheblichen Geldmitteln freikaufen. Friedrich lässt ihn fallen.

Als es schließlich zum Friedensvertrag zwischen den Wettiner Brüdern kommt, ist es Kunz, der erneut verliert. Er muss sein, einst von Friedrich geschenktes Gut Schweikershain, auf dem er und die Seinen mittlerweile leben, wieder abgeben! Es ist mittlerweile das dritte Anwesen in seinem Leben, dass er ungewollt aufgeben muss. Und immer sind Friedrich oder sein Bruder Wilhelm darin verwickelt… Als Kunz klagen und an die Rechtschaffenheit und Ehre Friedrichs appellieren will, wird bald klar, dass der Kurfürst kein Interesse an Ehrbarkeit oder Kunz Situation hat. Mehr noch, Friedrich erniedrigt Kunz vor den Augen des ganzen Hofes derart, dass dieser Rache schwört!

Als Entführer wider Willen schleicht er spät abends zum Altenburger Schloss. Er will die Prinzen mitnehmen, welche zu Kunz Erstaunen sogar begeistert darüber sind. Denn auch sie leiden unter Friedrich, dem sie nur zu gern eins auswischen wollen. Darüber hinaus ist Kunz ihr Freund und sie wollen ihm helfen.

Der Tod wandelt sein Erscheinungsbild in das, wie ihn einst die alten Griechen und Römer gesehen haben; als Höchste der drei Parzen: Morta. Mit diesem Aussehen besucht der Tod, der fortan nur noch „Morta“ genannt wird, Kunz und macht ihm sein Angebot. Bereits beim zweiten Mal willigt Kunz ein, da er die Hilfe des Todes nur zu gern gegen Friedrich in Anspruch nehmen will. Doch Morta ist gar nicht an einem Kämpfer interessiert, sondern hofft auf Kunz demütige Seite, welche am Ende auch eintritt. Die Verfolger umstellen ihn, doch Kunz will nicht mehr kämpfen, um Prinz Albrecht zu schützen…

Regie: Christiane Müller
Regieassistenz: n.a.
Leitung Organisation: Eva Pommer
Souffleuse: n.a.
Licht- und Tontechnik: Holger u. Maximilian Hainich
Kostüme: Heidi Widike, Margit Hahn, Silke Leu
Requisite u. Bühnenbild: Waldemar Beutler
Maske: Yvonne Ammer
Kinderbetreuung: Rebecca Klukas, Ute May
Choraufnahmen: n.a.
Helfer: n.a.
Programmheft: Andy Drabek
Film- und Fotoaufnahmen / Toneinspielung: Andy Drabek
Catering: n.a.

Besetzung:

n.a.: n.a.

Wird demnächst bekannt gegeben.